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Geschwister-Scholl-Preis

Der Geschwister-Scholl-Preis wird dieses Jahr zum 30. Mal verliehen.

Sinn und Ziel des Geschwister-Scholl-Preises ist es, jährlich ein Buch jüngeren Datums auszuzeichnen, das von geistiger Unabhängigkeit zeugt und geeignet ist, bürgerliche Freiheit, moralischen, intellektuellen und ästhetischen Mut zu fördern und dem gegenwärtigen Verantwortungsbewusstsein wichtige Impulse zu geben.


GSP2009

Der Preis wird von unserem Verband gemeinsam mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München seit 1980 vergeben und ist mit € 10.000,- dotiert. Ausgezeichnet wird ein Buch jüngeren Datums (nicht vor dem 2. Halbjahr vor dem Jahr der Preisverleihung erschienen). Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich. Der Kulturausschuss der Stadt und der Vorstand des Verbands entscheiden über die Vergabe des Preises auf Vorschlag einer Fachjury. Die Verleihung des Geschwister-Scholl-Preises 2009 findet am 16. November in der Großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität München statt (nur mit Einladung).

Den Geschwister-Scholl-Preis 2009 erhielt Roberto Saviano für „Das Gegenteil von Tod“.
Am 16. November 2009 nahm Roberto Saviano in der Großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität München den Preis entgegen. Oberbürgermeister Christian Ude und Wolf Dieter Eggert, Vorsitzender des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels - Landesverband Bayern e.V., überreichten als Stellvertreter der Stifter die Urkunde. Die Laudatio hielt ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo.

2009 fand zum ersten Mal ein Gespräch zwischen dem Preisträger und Studenten des Geschwister-Scholl-Instituts statt. Dabei hatten nicht nur die Studenten Fragen. Lesen Sie hier mehr dazu. 

 


 

www.geschwister-scholl-preis.de

Die Internetseite www.geschwister-scholl-preis.de zeigt alle Informationen rund um den Geschwister-Scholl-Preis. Das Archiv des Literaturpreises, der vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern gemeinsam mit dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München seit 1980 vergeben wird, steht damit nach seiner Überarbeitung und Ergänzung wieder online zur Verfügung. Sie finden auf der neuen Plattform nicht nur alle Preisträger und die ausgezeichneten Titel sowie die Begründungen der Jury, sondern auch die zahlreichen Reden, die anlässlich der Verleihungen gehalten wurden. Sinn und Ziel des Geschwister-Scholl-Preises ist es, jährlich ein Buch jüngeren Datums auszuzeichnen, das von geistiger Unabhängigkeit zeugt und geeignet ist, bürgerliche Freiheit, moralischen, intellektuellen und ästhetischen Mut zu fördern und dem gegenwärtigen Verantwortungsbewusstsein wichtige Impulse zu geben. Lesen Sie die Laudationes und wie die Preisträger jeweils ihren Dank ausdrücken – den Dank über einen Preis, über den Elisabeth Bauschmid schreibt, er sei zu loben „auch dafür, weil er Bücher heraushebt aus dem Elend der schnell vergänglichen Ware, zu der das Buch heute geworden ist.“ Ihren ungekürzten Essay zur Geschichte des Geschwister-Scholl-Preises können Sie auf der Internetseite ebenfalls finden. Dokumentiert werden die Verleihungen, nicht weit von dem Ort, an dem die Geschwister Hans und Sophie Scholl Ihre Flugblätter verteilt haben, auch immer wieder in Bildern, beispielsweise mit Ilya Politkovsky, der 2007 stellvertretend für seine Mutter Anna Politkovskaja den Preis entgegen genommen hatte. Der Preis wird seit 1980 vergeben und ist mit € 10.000,- dotiert.




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