Was kostet das alles?
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Und habe ich genug Geld?
Fragen, die (fast) jeden Gründer anfangs mehr interessieren als die Rentabilität des Gründungsvorhabens. In einer Finanzbedarfsrechnung werden die Investitionen und sonstigen Gründungskosten zusammengestellt. Anschließend wird die Finanzierung durchdacht.
Finanzbedarfsrechnung
Alle anfallenden Investitionen werden einzeln aufgelistet. Dabei wird unterschieden zwischen Investitionen, die dem Unternehmen länger zur Verfügung stehen und Ausgaben, die durch die Gründung bedingt sind.
Langfristige Investitionen
Hierzu gehören alle Anschaffungen, die in einer Bilanz unter der Position „Anlagevermögen“ aufgelistet werden, wie
Während für die langfristigen Investitionen Angebote vorliegen, an denen der Finanzbedarf ermittelt werden kann, ist die Ermittlung des notwendigen Warenbestandes abhängig von der Umsatzplanung und der Geschwindigkeit, mit der die Ware umgesetzt werden soll.
Laufende Betriebskosten
Da nicht absehbar ist, ob die Einnahmen in den ersten Monaten die laufenden Betriebskosten decken, sollten bei der Kapitalbedarfsrechnung die Kosten der ersten vier Monate berücksichtigt werden. Dies gilt auch für die Privatentnahmen des Gründers. Laufende Betriebskosten sind alle im Rahmen des normalen Geschäftsbetriebs anfallenden Kosten, wie
Die Gesamtsumme aller Positionen ergibt die Investitionssumme.
Finanzierung
Die Finanzierung des Gründungsvorhabens setzt sich in der Regel aus Eigen- und Fremdmitteln zusammen. Je mehr Eigenkapital vorhanden ist, desto größer ist das Sicherheitspolster zur Vermeidung finanzieller Engpässe, die im schlimmsten Fall zur Insolvenz führen können. Zu den Eigenmitteln zählen
Fremdmittel
Hierzu zählen Kredite von Privatpersonen, die auch als Darlehen ausgewiesen werden, wie auch von Banken. Es gibt spezielle Förderprogramme des Bundes und der Länder für Existenzgründer, die sich von normalen Bankkrediten insbesondere durch die günstigen Zinssätze und besondere Rückzahlungsmodalitäten unterscheiden. Auskünfte geben die Banken, die auch die Vermittlung dieser Kredite übernehmen müssen.
Eine besondere Art der Finanzierung ist Leasing:
Investitionsgüter werden gemietet. Der Leasinggeber bleibt juristischer und wirtschaftlicher Eigentümer des Mietobjekts. Der Leasingnehmer nutzt das Leasingobjekt und haftet dafür. Er muss – anders als bei üblichen Mietobjekten – für Reparaturen und Beschädigungen aufkommen. Vorteil: Die Investitionskosten werden gesenkt, dafür erhöhen sich die laufenden Betriebskosten. Was günstiger ist, muss sich der Gründer genau ausrechnen.
Betriebsmittelkredit
Er wird zwar in das Gesamtvolumen der Kredite eingerechnet, dient aber nicht der Gründungsfinanzierung. Dieser Kredit soll bei der Finanzierung von Engpässen im laufenden Geschäftsbetrieb eingesetzt werden.
Fragen, die (fast) jeden Gründer anfangs mehr interessieren als die Rentabilität des Gründungsvorhabens. In einer Finanzbedarfsrechnung werden die Investitionen und sonstigen Gründungskosten zusammengestellt. Anschließend wird die Finanzierung durchdacht.
Finanzbedarfsrechnung
Alle anfallenden Investitionen werden einzeln aufgelistet. Dabei wird unterschieden zwischen Investitionen, die dem Unternehmen länger zur Verfügung stehen und Ausgaben, die durch die Gründung bedingt sind.
Langfristige Investitionen
Hierzu gehören alle Anschaffungen, die in einer Bilanz unter der Position „Anlagevermögen“ aufgelistet werden, wie
- Grundstücke und Gebäude und damit verbundene Umbaumaßnahmen
- Ladeneinrichtung und evtl. anfallende Renovierungsarbeiten
- Beleuchtung, Fußbodenbelag
- Büroeinrichtung und -maschinen
- Hard- und Software
- Fahrzeug
- Markise, Außenwerbung
- Reserve für Folgeinvestitionen und Unvorhersehbares
- Mittelfristige und kurzfristige Investitionen
- Warenbestand: Grund- und Erstausstattung
Während für die langfristigen Investitionen Angebote vorliegen, an denen der Finanzbedarf ermittelt werden kann, ist die Ermittlung des notwendigen Warenbestandes abhängig von der Umsatzplanung und der Geschwindigkeit, mit der die Ware umgesetzt werden soll.
Kosten, die direkt mit der Gründung zusammenhängen, sind meistens einmalige Kosten, wie
- Beratungskosten
- Kosten für die diversen Anmeldungen beim Gewerbeamt, IHK und zu den verschiedenen Verbänden
- Handelsregistereintrag
- Rechtsanwalt/Notar
- Kosten der Eröffnungswerbung
- Druckkosten für Briefpapier, Visitenkarten etc.
- Inserate für Personalbeschaffung
- Reserve für Unvorhergesehenes
Laufende Betriebskosten
Da nicht absehbar ist, ob die Einnahmen in den ersten Monaten die laufenden Betriebskosten decken, sollten bei der Kapitalbedarfsrechnung die Kosten der ersten vier Monate berücksichtigt werden. Dies gilt auch für die Privatentnahmen des Gründers. Laufende Betriebskosten sind alle im Rahmen des normalen Geschäftsbetriebs anfallenden Kosten, wie
- Miete und Nebenkosten
- Personalkosten
- Steuern/Versicherungen
- Werbung und Reisekosten
- Sonstige Kosten
- und schließlich die Aufwendungen für den Kapitaldienst, also Zinsen und evtl. Rückzahlung.
Die Gesamtsumme aller Positionen ergibt die Investitionssumme.
Finanzierung
Die Finanzierung des Gründungsvorhabens setzt sich in der Regel aus Eigen- und Fremdmitteln zusammen. Je mehr Eigenkapital vorhanden ist, desto größer ist das Sicherheitspolster zur Vermeidung finanzieller Engpässe, die im schlimmsten Fall zur Insolvenz führen können. Zu den Eigenmitteln zählen
- Eigenes Geld
- Geld von Familie und Freunden, das nicht als Darlehen im Unternehmen erscheint. (Wird durch die neuen Bestimmungen von Basel II immer häufiger auftreten. Dennoch Vorsicht! Dieser durchaus attraktive und günstige Weg birgt oft menschliche Gefahren, die sich zu einer enormen psychischen Belastung entwickeln können!)
- Eigenkapital aus dem gleichnamigen Programm der Bundesregierung, die Gründern mit einem speziellen Förderprogramm zu mehr „haftenden“ Eigenmitteln verhelfen will.
Fremdmittel
Hierzu zählen Kredite von Privatpersonen, die auch als Darlehen ausgewiesen werden, wie auch von Banken. Es gibt spezielle Förderprogramme des Bundes und der Länder für Existenzgründer, die sich von normalen Bankkrediten insbesondere durch die günstigen Zinssätze und besondere Rückzahlungsmodalitäten unterscheiden. Auskünfte geben die Banken, die auch die Vermittlung dieser Kredite übernehmen müssen.
- Die Kredite müssen durch Sicherheiten gedeckt werden. Hierzu zählen
- Grundstücke und Gebäude
- Lebensversicherungen
- Festgelder, Sparguthaben
- Sparbriefe und Festverzinsliche Wertpapiere, Aktien
- Bausparverträge
- Bürgschaften
- Sicherungsübereignungen
Eine besondere Art der Finanzierung ist Leasing:
Investitionsgüter werden gemietet. Der Leasinggeber bleibt juristischer und wirtschaftlicher Eigentümer des Mietobjekts. Der Leasingnehmer nutzt das Leasingobjekt und haftet dafür. Er muss – anders als bei üblichen Mietobjekten – für Reparaturen und Beschädigungen aufkommen. Vorteil: Die Investitionskosten werden gesenkt, dafür erhöhen sich die laufenden Betriebskosten. Was günstiger ist, muss sich der Gründer genau ausrechnen.
Betriebsmittelkredit
Er wird zwar in das Gesamtvolumen der Kredite eingerechnet, dient aber nicht der Gründungsfinanzierung. Dieser Kredit soll bei der Finanzierung von Engpässen im laufenden Geschäftsbetrieb eingesetzt werden.
Existenzgründerbroschüre


