Rentabilitätsrechnung
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- Die Autorin Gudrun Vierbücher
In einer Rentabilitätsrechnung werden die erwarteten Einnahmen den bekannten oder geschätzten Ausgaben gegenüber gestellt. Die Differenz ist der Gewinn = Unternehmergehalt (nur bei Einzelfirmen und Personengesellschaften).
Bei Existenzgründungen werden zwei Rechnungen aufgestellt.
Bei den Kostenpositionen, deren Höhe unklar ist, sollte auf die Kennziffern aus „Buch und Buchhandel in Zahlen“ zurückgegriffen werden.
Bei der ersten Rechnung werden diesen Kosten die erwarteten Einnahmen gegenüber gestellt, bei der zweiten Rechnung wird anhand der Kosten ausgerechnet, wie hoch der Umsatz ausfallen muss, um diese Kosten plus Unternehmerlohn etc. zu decken.
Bestenfalls liegen die Ergebnisse beider Rechnungen nahe zusammen, und es müssen nur leichte Korrekturen am Konzept vorgenommen werden.
Weichen die Ergebnisse beider Berechnungen stark voneinander ab, müssen grundsätzliche Überlegungen angestellt werden:
Eine Rentabilitätsvorschau muss mindestens die ersten drei Jahre umfassen. Manche Banken verlangen heute schon eine Rentabilitätsrechnung für die ersten fünf Jahre. Wird mit öffentlichen Fördergeldern gearbeitet, sind diese ab dem dritten Jahr zurückzuzahlen. Damit kommt diesem Jahr und den weiteren Jahren in der Rentabilitätsrechnung besondere Bedeutung zu.
Bei Existenzgründungen werden zwei Rechnungen aufgestellt.
- Wie viel Umsatz ist aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und der Kaufkraftkennziffern möglich?
- Mindestumsatzrechnung: Wie viel Umsatz muss erwirtschaftet werden, damit das Unternehmen/der Unternehmer nachhaltig existenzfähig ist. Hierbei wird das Unternehmergehalt realistisch berücksichtigt.
- Wareneinkauf
- monatliche Miete + Nebenkosten
- Personalkosten
- Angebot des Versicherungsmaklers
- Vereins- und Verbandsgebühren
- Zinsen
- Abschreibungen
- Kfz-Kosten
- Kosten für Werbung
- Sonstige Kosten
Bei den Kostenpositionen, deren Höhe unklar ist, sollte auf die Kennziffern aus „Buch und Buchhandel in Zahlen“ zurückgegriffen werden.
Bei der ersten Rechnung werden diesen Kosten die erwarteten Einnahmen gegenüber gestellt, bei der zweiten Rechnung wird anhand der Kosten ausgerechnet, wie hoch der Umsatz ausfallen muss, um diese Kosten plus Unternehmerlohn etc. zu decken.
Bestenfalls liegen die Ergebnisse beider Rechnungen nahe zusammen, und es müssen nur leichte Korrekturen am Konzept vorgenommen werden.
Weichen die Ergebnisse beider Berechnungen stark voneinander ab, müssen grundsätzliche Überlegungen angestellt werden:
- Soll die Gründung weiter verfolgt werden?
- Muss das Konzept überarbeitet werden?
- Ist ein anderer Standort zu suchen, z. B. weil dort die Miete günstiger ist?
Eine Rentabilitätsvorschau muss mindestens die ersten drei Jahre umfassen. Manche Banken verlangen heute schon eine Rentabilitätsrechnung für die ersten fünf Jahre. Wird mit öffentlichen Fördergeldern gearbeitet, sind diese ab dem dritten Jahr zurückzuzahlen. Damit kommt diesem Jahr und den weiteren Jahren in der Rentabilitätsrechnung besondere Bedeutung zu.


